Weihnachtszauber in Gamla Stan

Fragst du mich bei einer Tasse Kaffee nach der schönsten Jahreszeit für eine Reise in eine bestimmte Regionen oder eine bestimmte Stadt, werde ich in den meisten Fällen meine klare Meinung haben.

„New York natürlich im Herbst, wenn der Central Parc für deine Augen einen wahren Farbenrausch in gelb-rot-orange herbeizaubert.“

„Doch Rom auf keinen Fall im Hochsommer, wenn dich die Hitze in den Strassen der Stadt geradezu erdrücken will und die Hauptader der gehetzten Touristenströme wie eine Fernsteuerung dein nächstes Ziel zu bestimmen scheint. Ohne dich unterwegs noch mal nach deinen ursprünglichen Plänen zu fragen.“

Bei Stockholm ist das anders. Stockholm ist anders! In jedem Fall MEIN Stockholm.

Meine Antwort wird sich immer wandelbar-wankelmütig an meinem letzten Besuch orientieren und passend zu den frischesten Eindrücken, die sich im Kopf und im Herzen abgelegt haben, gelenkig verbiegen. Im Juni werde ich dir von nahezu endlosen Sommernächten oder vom Inselhopping durch die faszinierende Schärenwelt erzählen, in die du direkt aus der Mitte der Stadt per Fähre abtauchen kannst. Nach einem schmuddeligen Regenwochenende im Herbst wahrscheinlich von kuscheligen Cafés, von ausgiebigen Museumsnachmittagen und Lieblingsläden mit originellem nordischen Wohndesign und cooler Papeterie.

Fragst du mich heute, dann muss es natürlich Stockholm in der Vorweihnachtszeit sein. Wenn alle staunend um den imposanten Weihnachtsbaum am Mälarufer herumspazieren, sich von dem Duft gebrannter Mandeln ganz tief in die geschmückten und mit einladenden Lichtern verzierten Gassen der Stockholm Altstadt („Gamla Stan“) entführen lassen und auf dem kleinen Weihnachtsmarkt auf dem „Stortorget“ eins, zwei, drei Becher Glögg zum Aufwärmen schlürfen.

Und wann ist Stockholm DEINE Stadt?

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